Kanaren Lastminute
Afrika oder Spanien?
Die Kanarischen Inseln – kurz Kanaren – liegen im Atlantik. Sie sind vulkanischen Ursprungs, was man auf einigen Inseln auch heute noch sehr gut erkennen kann. Obwohl die Kanaren nur rund 100 Kilometer von der Nordwestküste Afrikas aber über 1.000 Kilometer von Spanien entfernt liegen, zählt dieser Archipel politisch gesehen zu Spanien. Man teilt die Kanaren, die aus 7 Hauptinseln und sechs Nebeninseln bestehen, in eine westliche und eine östliche Provinz ein. Die Hauptinseln sind die Urlauberinseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro.
Die drei Großen
Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria sind die größten Inseln der Kanaren und mit die beliebtesten Lastminute Reiseziele vieler Deutscher. Nur 300 Kilometer vor Afrika befindet sich die größte der drei Inseln, von dessen Mitte aus sich der gigantische, weit ins Land und Meer sichtbare Pico del Teide erhebt. Mit seinen 3.718 Metern ist er gleichzeitig auch der höchste Berg Spaniens. Wer seinen Urlaub auf Teneriffa verbringt, der entscheidet sich für eine Reise in ein Gebiet unterschiedlichster Landschaftsformen: Steilküsten, wüstenartige Gebiete, tropische und subtropische Anbaugebiete, Lorbeer-Wald sowie der Nationalpark des Teide. Auch aufgrund der vielfältigen Flora und Fauna zieht es alljährlich viele Touristen rund ums Jahr auf die „Insel des ewigen Frühlings“. Auch Fuerteventura ist ein beliebtes Ziel für Pauschal- und Last-Minute Reisen. Sie ist die zweitgrößte Insel der Kanaren und nur 100 Kilometer von Afrika entfernt. Fuerteventura ist nicht nur die flachste sondern auch die älteste Insel der Kanarischen Inselwelt. Einst war sie mit Lanzarote vereint.
Die dritte im Bunde ist die nur 3 ½ bis 4 ½ Flugstunden von Deutschland entfernte Insel Gran Canaria. Wer hier Urlaub macht, der findet wahrhaft paradiesische Strände und ein durchweg mildes Klima vor. Gran Canaria beeindruckt ferner durch seine unterschiedlichen Landschaften. Dünen und weite Strände, Vulkanlandschaften, Fichtenwälder und Palmenhaine, eine grüne Bergzone aber auch fruchtbare Täler mit Bananenanbau und exotischen Früchten prägen das Bild Gran Canarias. Auch hier finden sich, bedingt durch die hohe Anzahl an Hotels unterschiedlicher Preisklassen etliche interessante Lastminute Angebote.
Die vier kleineren Schwestern
Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro sind die kleineren Kanareninseln aber keineswegs die uninteressanteren. Wen seine Reise nach Lanzarote führt, der kann hier besonders deutlich den vulkanischen Ursprung der Kanaren erkennen. So sind speziell im Süden der Insel im Nationalpark Timanfaya noch die sichtbaren Zeichen der Vulkantätigkeiten im 18. Jahrhundert zu bestaunen. La Palma ist eine Insel der Kontraste: Einmalig schöne schwarze Sandstrände mit einer imposanten Bergwelt mit zahlreichen Zweitausendern im Hintergrund, fruchtbare, grüne Plantagen aber andererseits eine geisterhaft erscheinende Lavalandschaft. Isla Bonita – die hübsche Insel -, so wird La Palma auch genannt. Und die Natur La Palmas ist wirklich einmalig schön. Die größtenteils grüne Insel ist die einzige Kanarische Insel, die einen kleinen Fluss sowie ganzjährig fließende Bäche besitzt. Ganze 19 geschützte Naturparks kann die Insel ihr Eigen nennen. Nur 20 Kilometer lang ist La Gomera. Klein aber oho! Der große Pflanzenreichtum La Gomeras sucht weltweit seinesgleichen. Tiefe Schluchten, Berge und den wilden Atlantik, auch das macht La Gomera aus. Besonders schön ist der Anblick der wolkenverhangenen Berggipfel, denn der Dunstschleier, der sich gleichzeitig über die Insel erhebt, lässt einen authentischen Regenwald entstehen.
